German Autobahn


Es ist in den letzten zwei Wochen nichts so wahnsinnig aufregendes passiert, was man zwingend mitteilen müßte. Aber ich melde mich trotzdem wiedermal.

Ich habe bereits vor einigen Tagen meine Luftfracht bekommen und konnte damit gleich am Abend endlich auch wieder joggend in die Spur gehen. Hat mir schon irgendwie ein bißchen gefehlt. Und so sah meine erste Laufstrecke von oben aus.

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Da ich damit jetzt meine komplette Hardware habe, konnte ich auch auf Arbeit voll in das Projekt einsteigen. Es ist also sowas wie Alltag eingezogen.


Hier der Beweis, daß ich wirklich angekommen bin. Endlich habe ich … *trommelwirbel* … ein Namensschild an meinem Cubicle. Hach, schön!! 🙂


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Letztes Wochenende bin ich bei meinem ersten Social Event im nahegelegenen Entertainment Park, sozusagen, in die Firma integriert worden. Da konnte ich meinem indischen Kollegen Ajit „erläutern“, was die meisten hier nur aus den „Myths about Germany“ kennen: wie fühlt sich Geschwindigkeit auf der German Autobahn an. Aussehen kann das dann so hier. Das war aber auch ’ne irre Beschleunigung:

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Allgemein wurde der Schnappschuß von den anderen Kollegen als „pure gold“ bewertet. Zu Recht! 🙂


Seit heute kenne ich auch den Pool hier in den Greenfield Estates. Ist sehr angenehm, sich nach der Arbeit etwas abkühlen zu können. Hier vergeht nachwievor kaum ein Tag ohne Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celcius. Das macht das Joggen übrigens zu einer echten Herausforderung.

Die für Mitteleuropäer ungewohnte Hitze sorgt auch noch für andere Extreme. Ein Gewitter an einem heißen Tag ist zwar auch in Deutschland nichts besonderes. Aber in der Gegend hier sollte man Wetterkapriolen ernst nehmen. Wenn’s hier anfängt, dunkel zu werden am Himmel, sind „Auto-schubsende“ Tornados und Blitzeinschläge keine Seltenheit. Ich hab mich vor einigen Tagen vor so ’nem Weltuntergang in den lokalen Wal-Mart gerettet. Keine 5 Minuten später fiel aufgrund des Gewitters der Strom aus. Auch sehr nett: so mit ein paar hundert Menschen im stockdunklen Supermarkt. 🙂 Meinen Mustang hab ich nach dem Sturm dann trotzdem in der gleichen Parklücke wiedergefunden.


So, mehr gibt’s erstmal nicht zu erzählen. Ich hoffe, Ihr habt die Aufregung meiner letzten Erlebnisse ausgehalten. Aber sonst beschwert sich noch einer, ich würde ja „schon gar nichts mehr bloggen“… 😉

4 Gedanken zu “German Autobahn”

  1. also das mit den stürmen kenne ich auch aus kanada … bin einen morgen beinahe aus dem bett gefallen, weils so laut gedonnert hat, dass das bett gewackelt hat … gruselig. stromausfälle gabs bei mir nur einen und da saß ich gerade „zu hause“. ist aber n echtes schauspiel, das muss ich zugeben.
    schmelz uns nicht dahin bei der hitze, wir wollen dich immerhin mal wiederhaben 😉
    ganz liebe grüße

    eva

  2. achso, ja die autobahnen waren auch bei mir imemr ein großes thema. und dann gabs immer große augen, wenn ich gesagt habe, dass ich so 140 fahre. für die kaum vorstellbar, und schade für die, weil sie ja eigentlich ihre autos gar nicht ausreizen können. hätte ich so eion auto würde mich das vermutlich echt nerven 😀
    so, genug senf dazu gegeben.

  3. Hah, nicht erst seit Lancaster. 🙂 Dilbert ist sozusagen die Bosch-Bibel schlechthin. Hildesheim hat auch Cubicles, ist Lancaster also nicht unähnlich.

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