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		<title>Ocean&#8217;s 8000</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 06:13:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer Woche fast immer entlang der Küste des Indischen Ozeans bin ich nun also nicht nur am finalen Punkt&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/oceans-8000/">Ocean&#8217;s 8000</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Woche fast immer entlang der Küste des Indischen Ozeans bin ich nun also nicht nur am finalen Punkt in Perth angekommen, sondern auch fast bei Kilometer 8000 dieses Trips &#8211; die vom Campervermieter erlaubte Distanz nur haarscharf unterschreitend. (Ui, das war knapp! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f62e.png" alt="😮" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) Waren ganz ordentliche Entfernungen, die ich zum Schluss pro Tag teilweise zurückgelegt habe. Aber das Flugzeug wartet ja leider nicht. Einige spannende Schluchten, schwindelerregende Lookouts, dramatische Steilküsten und faszinierende Gesteinsformationen kamen aber noch vor, wie hier im Kalbarri Nationalpark. So ein Skywalk ist sicherlich nicht für jeden ein Genuss. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ich fand&#8217;s spannend. Bei den stürmischen Winden dort oben hieß es aber, alles gut festzuhalten.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240925_115338.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240925_115338-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Nature&#8217;s Window hatte eine nicht weniger interessante Aussicht zu bieten &#8211; ganz ohne (menschliche) Ingenieurskünste.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240925_090159.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240925_090159-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Kalbarri besteht sozusagen aus zwei sehenswerten Gebieten. Neben den schon oft beschriebenen Gorges war da noch eine solche Küstenlandschaft, die einem vor Staunen den Mund offen stehen lässt.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240925_171104.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240925_171104-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>Eben diesen Mund sollte man in Kalbarri und eigentlich an der gesamten Westküste (bis kurz vor Perth) aber nicht allzu lange offen lassen. Er wird sonst umgehend von maximal penetranten Sandfliegen besiedelt. Oder die Augen, die Nase, die Ohren! Wegwedeln oder Wegpusten bringt bei denen nicht viel. Wegschnippsen geht, aber dann kommen sie prompt mit Verstärkung zurück. Obwohl, sie werden auch mehr, wenn man sie ignoriert. Widerstand zwecklos. Waren die Viecher in Karijini oder Exmouth vielleicht noch lästig, wurden sie etwas weiter südlich zur regelrechten Heimsuchung. Ohne Moskitonetz dort herumzulaufen, will ich mir gar nicht vorstellen. Das Netz rund um den Hut war ein Segen.</p>
<p><!--a href="/wp-content/uploads/2024/09/PSX_20240929_134538.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/PSX_20240929_134538-574x1024.jpg" height="350"></a--></p>
<p>


</p><figure class="wp-block-video"><video controls src="https://blog.boltz-online.com/wp-content/uploads/2024/10/wp-1727834542697.mp4"></video></figure><p>


</p>
<p>Übrigens, der Tarif für den Spruch mit &#8222;besser mal waschen&#8220; und so verdoppelt sich an dieser Stelle im Vergleich zum Whatsapp Status. Nur so nebenbei. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f61b.png" alt="😛" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Achja, hab dort gar nichts dazu geschrieben. Na, seh ich gleich mal, wer aufmerksam mitliest. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Also, nichts unter einer Straf&#8220;maß&#8220; Bier.</p>
<p>Erträglich war diese Plage eigentlich ausschließlich bei gelegentlich sehr starkem Wind &#8211; wie eben manchmal direkt an einem der Aussichtspunkte am Meer. Da wurden die Biester offenbar einfach weggepustet, was aber sofort nachließ, wenn auch der Wind eine Pause einlegte.<br />Fliegenfrei war aber das Beobachten und Fotografieren von Walen ein weiteres Highlight. Richtig hoch gesprungen sind sie zwar leider nicht &#8211; kommt angeblich nicht so oft vor, wie mir einheimische Kenner der Materie erklärten. Aber über ein gelegentliches Winken mit der Flosse war ich auch schon sehr glücklich. Was man auch auf meinen Videoaufnahmen aufgrund der starken Windgeräusche bzw. der großen Entfernung nicht hören kann: sie singen &#8211; zur Kommunikation untereinander. Schön! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_7574.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_7574-1024x572.jpg" width="550"></a></p>
<p>Purpurne Seen gibt es übrigens auch in Down Under. In der Hutt Lagoon bei Port Gregory bewirken in diesem Fall Mineralien bzw. der Salzgehalt, daß das Wasser mehr nach einem Chemieunfall aussieht. Ist aber wohl völlig harmlos.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240926_115822.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240926_115822-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>Als letzte Station auf dem Weg nach Perth stand die Pinnacles Desert oder Nambung auf dem Plan, ein vergleichsweise kleiner Nationalpark. Ich hab trotzdem den ganzen Tag dort verbracht und bin den Loop Drive (nach anfänglichem Regen) insgesamt immerhin viermal gefahren, um auch wirklich jede Lichtstimmung an diesen fotogenen Kalksäulen einzufangen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/PSX_20240927_144110.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/PSX_20240927_144110-1024x566.jpg" width="550"></a></p>
<p>Somit war es dann heute morgen bei der Abfahrt in Cervantes Zeit für das letzte Käffchen on the road &#8211; natürlich mit Strandblick. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240928_082358.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240928_082358-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Hab ich zu Beginn des Trips noch recht regelmäßig die hohen Temperaturen thematisiert (zu Recht!), dürfte aufgefallen sein, daß das zuletzt stark nachgelassen bzw. komplett aufgehört hat. Tatsächlich, es ist im Vergleich zum Anfang empfindlich kühl bis kalt geworden, hauptsächlich sehr früh am Morgen, abends und natürlich nachts &#8211; meist gerade so zweistellig. Brachte das Klima im Norden noch mit sich, selbst zu später Stunde nur in Shorts über den Campingplatz zu tapern, geht das seit Exmouth nur noch in langen Hosen und Pullover. Der gleiche Aufzug zum Schlafen, sonst macht es selbst mit Bettdecke im Camper *bibber*, denn so ein rollendes Zuhause gemietet im Norden hat nur eine optionale Heizung bzw. generell nur so eine zum irgendwo anstecken. Die hab ich nicht mitgemietet. Wäre mir im Vorfeld und eingedenk der kurzen Zeit &#8222;südlich von 40 Grad Celsius&#8220; allerdings auch wie Verschwendung vorgekommen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ist aber trotzdem gerade ein sehr angenehmer Klimawechsel. Die frische Luft tut extrem gut nach den Wochen zuvor.<br />Auch Essensvorräte und Sprit hab ich fast mit Punktlandung aufgebraucht. (Sprit war Teil des Deals beim Campers, ich muss die Kiste weder sauber machen, noch jegliches Verbrauchsmaterial wie die Gasbehälter auffüllen oder nachkaufen.) Es steht der Rückgabe also nichts im Wege. Und Hurra &#8211; auch die Reifen haben den Trip heil überstanden.</p>
<p>Bleibt also eigentlich nur die übliche Quizfrage zum Abschluss der Tour. Los geht&#8217;s.</p>
<p>Durch die schiere Größe Australiens überschreitet man als Reisender immer wieder mal bedeutende Breiten- und Längengrade (spürbar etwa am Zeitzonenwechsel), aber auch andere wichtige Linien. Die Stellen ziert dann gerne mal so ein Schild.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240924_104210.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240924_104210-461x1024.jpg" height="350"></a></p>
<p>Zwischen diesem und dem folgenden Foto besteht ein Zusammenhang. Dieses Modell einer Sonnenuhr befindet sich im Skaftafell Nationalpark in Island. Die sehen dort besonders draußen in der Natur fast alle so aus. Hab diese Uhr <a href="/topics/iceland-2010/">damals</a> selber fotografiert. Wer das konkrete Design hier im Foto nicht so gut erkennen kann, am besten z.B. <a target="_blank" href="https://gti.images.tshiftcdn.com/328223/x/0/juli-2015-sudurlandid-stora-velin-385-002-jpg?auto=format%2Ccompress&amp;fit=crop&amp;w=883&amp;h=432&amp;dpr=2&amp;q=50" rel="noopener">hier</a> noch mal klicken! Warum könnte genau so eine Konstruktion besonders (aber nach meiner Erfahrung nicht nur) rund um Weihnachten in Australien in der Nähe der meisten Gegenden, in denen ich mich hier in Down Under herumgetrieben habe, für den Großteil des Tages eher nicht so richtig gut funktionieren oder vielmehr nur sehr ungenau sein?</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/Img_2296.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/Img_2296-1024x692.jpg" width="550"></a></p>
<p>Spekulatius frei! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Na dann, war wieder eine tolle Zeit mit unendlich vielen wertvollen Eindrücken und bestimmt ganz vielen wunderschönen &#8222;großen&#8220; Fotos, die jetzt erstmal ein paar Tage ihrer weiteren Bearbeitung harren müssen. Aber ich verspreche, ich setze mich ran, sobald es geht. Wir sehen uns! (Update: Galerie ist fertig. Auf <a target="_blank" href="https://www.boltz-online.com" rel="noopener">www.boltz-online.com</a> unter &#8222;Fotos&#8220; und &#8222;Australien 2024&#8220;.)</p><p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/oceans-8000/">Ocean&#8217;s 8000</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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		<title>Schluchtenbummler</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2024 13:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hab so einige dieser Schluchten bzw. Gorges in den letzten Tagen gesehen. Von der Windjana Gorge hatte ich ja&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/schluchtenbummler/">Schluchtenbummler</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab so einige dieser Schluchten bzw. Gorges in den letzten Tagen gesehen. Von der <a href="/archives/8-shades-of-yellow/">Windjana Gorge</a> hatte ich ja bereits was gezeigt. Aber auch die hier können sich meines Erachtens alle sehen lassen. Im erwähnten Karijini Nationalpark sind sie sogar die Hauptattraktion. Der Park ist auf den ersten Blick eigentlich erstmal gar kein so richtiger Hingucker. Dieser Blick muss aber immer noch unten gehen, wie hier in der Joffre Gorge.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_160050.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_160050-461x1024.jpg" height="350"></a></p>
<p>Ebenso in der Dales Gorge &#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240920_142518.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240920_142518-461x1024.jpg" height="350"></a></p>
<p>&#8230; mit den Fortescue Falls nebst Pool.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240920_150552.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240920_150552-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>Oder die Hancock Gorge.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240920_113724.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240920_113724-461x1024.jpg" height="350"></a></p>
<p>In Letzterer waren ganz schöne Hindernisse zu bewältigen, um bis an ihr Ende zu gelangen. An der Stelle im Foto konnte man noch am Rand balancierend am Wasser vorbei gelangen. Dahinter hätte man dann aber waten und später sogar schwimmen müssen, um weiterzukommen. Da war meine Grenze mit dem gesamten Fotoequipment doch erreicht. Aber war ok. Ich hab die Gorge bis hierhin ja sehr schön eingefangen.</p>
<p>Die idyllische Umgebung macht das abendliche Aufschlagen des eigenen Nachtlagers dann nur umso mehr zu einem schönen Ausklang des Tages.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_181419.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240919_181419-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>In den Schluchten sollte man den Wetterbericht sehr ernst nehmen, man wird von den Parkrangers auch immer wieder darauf hingewiesen. Die Gefahr: Sturzfluten durch urplötzlich aufkommenden Starkregen, auch während der Trockenzeit wie in diesen Monaten. Am Tag meiner Weiterfahrt gab es davon nicht nur im Karijini eine Kostprobe. Die Wetteraussichten waren derart düster, daß ganze Bereiche des Parks, u.a. auch die Gegend rund um die Hancock Gorge, vorsorglich gesperrt wurden. Daß so ein plötzlicher Wolkenbruch durchaus besorgniserregende Ausmaße annehmen kann, hab ich aufgrund meiner Abreise im Karijini Nationalpark zwar nicht mit eigenen Augen gesehen, aber ein paar hundert Kilometer weiter am North West Cape, wo ich kurz danach angekommen bin. Die vielen sonst bisher ausschließlich trockenen, tiefliegenden Straßen, die mit Tiefenmeterangaben ausgeschildert sind, weil sie während der Regenzeit von normalen Autos oft nicht mehr passiert werden können, liefen innerhalb weniger Minuten voll, und der Camper hatte die nächsten &#8222;Flußdurchquerungen&#8220; zu meistern. Das war gleichzeitig mein bisher einziger Nachmittag mit Regenwetter hier in Down Under.</p>
<p>Hier am Cape und an seiner Ningaloo Coast gibt es auch so manche Schlucht zu bewundern, wie die Yardie Creek Gorge.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240923_140952.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240923_140952-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Oder die Täler der Cape Range.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240922_124212.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240922_124212-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>Aber eigentlich ist die Küste und die Halbinsel mehr das Ziel für Surfer und Taucher. Die Strände kann man auch kaum anders als malerisch bezeichnen. War eine herrliche Erfrischung, hier mal kurz ins Wasser zu hüpfen.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240923_111830.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240923_111830-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Natürlich geht da selbstredend auch was mit Sonnenuntergang.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240922_181231.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240922_181231-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>So ein bißchen befinde ich mich jetzt schon auf der Zielgeraden. Es sind ja auch nur noch wenige Tage übrig, bis ich kommenden Sonnabend in Perth angekommen sein muss, um meinen Rückflug zu erreichen. Bis dahin hab ich aber noch den Kalbarri Nationalpark und die Pinnacles Desert vor mir. Also durchaus noch ein bißchen was zu sehen. Bedeutet aber auch, daß ich mich noch mindestens einmal melde, bevor ich in den Flieger steigen muss. Bis dahin!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/schluchtenbummler/">Schluchtenbummler</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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		<title>8 Shades of Yellow</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 02:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich hab ich ihn gefunden, den heiligen Gral des tapferen Wandersmanns, das Multifunktionstool des transpirierenden Leistungserbringers, die ultimative Anleitung zur&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/8-shades-of-yellow/">8 Shades of Yellow</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich hab ich ihn gefunden, den heiligen Gral des tapferen Wandersmanns, das Multifunktionstool des transpirierenden Leistungserbringers, die ultimative Anleitung zur Begutachtung der Schattierungen des güldenen Strahls und damit die urologische Antwort auf die Frage &#8222;Trinkst du noch oder (de)hydrierst du schon?&#8220;. Halleluja! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240916_110753.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240916_110753-577x1024.jpg" height="350"></a></p>
<p>Nein, im Ernst. Das ist auf jeden Fall eine sehr nützliche Hilfestellung, zumal man es oft tatsächlich erst zu spät registriert. Also liebe Leute, immer schön nachschütten, auch wenn die Kehle noch nicht brennt!</p>
<p>Mittlerweile habe ich Purnululu verlassen und hab in Richtung Süden und Westen ordentlich Strecke gemacht. Inzwischen konnte ich sogar wiedermal in einem richtigen Bett in einem Motel pennen. Allerdings hab ich mich mittlerweile durchaus an den Camper gewöhnt. Der ist halt schon ein bißchen ein Zuhause geworden. Das Motelzimmer war eher dem Umstand geschuldet, dass es in dem Ort keinen aktiven Campingplatz (mehr) gab. Witzigerweise hatte ich im Motel überhaupt zum ersten Mal hier in Down Under ungebetenen, abendlichen Besuch konkret in Form einer Riesenkakerlake. Hat &#8222;schön&#8220; geknackt beim Drauftreten! Sorry, ich wollte sie ja raustragen. Sie erhob aber vehement Anspruch auf ihren Schlafplatz unter meinem Bett. Das musste ich ihr ausreden.</p>
<p>Im Anschluss ging es zum sehr einsamen und entlegenen Wolfe Creek Crater am Rande der Great Sandy Desert. Gut vorstellbar, wie hier vor 300.000 Jahren ein Meteorit eingeschlagen und diesen Kessel geformt hat. Der Moment muss wohl dem einer Nuklearexplosion gleichkommen, auch in Zerstörungskraft und Radius. Meteoritgestein wurde in bis zu 4 km Entfernung vom Krater gefunden. Und was jetzt größtenteils mit Sand und Wasser gefüllt ist, war mal 120 Meter tief. Gut, dass die Dinger nicht so regelmäßig vorbeizischen.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/PSX_20240916_194323.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/PSX_20240916_194323-1024x367.jpg" width="550"></a></p>
<p>Wasserdurchquerungen sind kein großes Ding mit dem Camper, solange die Gewässer das abgebildete Ausmaß nicht signifikant überschreiten (obwohl die Karre auch größere Furten schaffen müsste). Aber viel mehr Wasser ist derzeit hier soundso fast nirgendwo drin, auch wenn es manchmal ganz schön tief runtergeht. Mit einem normalen PKW sicher keine gute Idee. Hunderte Kilometer Holperpisten sind wenigstens für mein Empfinden aber schon eher eine Herausforderung. Da hab ich zuletzt einen der ziemlich dürftig aussehenden (und immer wieder über Nacht ein paar PSI Luftdruck verlierenden) Reifen doch mal besser wechseln lassen, bevor er den Geist aufgibt und/oder irgendein spitzer Stein &#8211; gerne auch unter der Oberfläche einer solchen Pfütze wie dieser hier &#8211; ihm den Todesstoß versetzt. An so einer Stelle will man dann nicht den Wagenheber ansetzen müssen.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240916_090323.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240916_090323-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Mittlerweile hab ich die Windjana Gorge hinter mir gelassen, wo ich auch den besagten Farbtest gefunden habe. Aber natürlich ebenso diese surreal schöne Schlucht wie aus einem Egoshooter der FarCry-Reihe.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240916_122142.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240916_122142-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Heute heißt das Ziel Broome, morgen Eighty Mile Beach und dann Karijini Nationalpark.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/8-shades-of-yellow/">8 Shades of Yellow</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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		<title>Bungle Bungle Party</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 02:21:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klingt schlüpfriger, als es ist. Aber zumindest ist es immer noch eine heiße Angelegenheit hier. 😉 Die Temperaturen sind weiterhin&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/bungle-bungle-party/">Bungle Bungle Party</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt schlüpfriger, als es ist. Aber zumindest ist es immer noch eine heiße Angelegenheit hier. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die Temperaturen sind weiterhin rekordverdächtig, übrigens sogar für die Aussies. Schon viele Einheimische haben mir bestätigt, daß zuletzt nicht nur hier im Purnululu Nationalpark und an der Bungle Bungle Range ein Rekordjahr das nächste jagt. Als Tourist gewöhnt man sich vielleicht dran, auch wenn ich mir vorstellen kann, daß man sich auf absehbare Zeit an vielen Orten von Western Australia und des Northern Territorys ohne &#8222;Betreten und Wandern auf eigene Gefahr&#8220; kaum noch wird bewegen können. Es ziert jetzt schon nahezu jeden Wanderweg ein entsprechendes Hinweisschild, bitte nur am frühen Morgen oder am späten Nachmittag herumzustiefeln oder es eben kurz zu halten und soundso jegliche Vorsichtsmaßnahme einzuhalten. Das war bis vor 10 Jahren wohl noch nicht so heftig. Im Zentrum Australiens, wo ich selber zuletzt <a href="/topics/australien-2012/">2012</a> war und mich zur gleichen Jahreszeit quasi normal bewegt habe, sollen die meisten Wanderwege wegen der Hitze offiziell vorsichtshalber schon geschlossen worden sein.<br />Bisher war es auch nachts extrem warm gewesen, weit über 20 Grad. Die letzten zwei Nächte hat allerdings das typischere Wüstenklima gewirkt, bei dem es doch durchaus fröstelig werden kann.</p>
<p>Es ist ein echt schöner Nationalpark, der Purnululu NP. Hier die Cathedral Gorge.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_0130.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_0130-1024x576.jpg" width="550"></a></p>
<p>Oder der Echidna Chasm.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td colspan="1" rowspan="1"><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240911_111017.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240911_111017-577x1024.jpg" height="350"></a></td>
<td colspan="1" rowspan="1"><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240911_111859.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240911_111859-577x1024.jpg" height="350"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Nicht minder beeindruckend ist es von oben. Also hab ich mich wieder in einen Heli gesetzt, um das ganze Gebiet mal aus der Luft zu sehen. Leider brauchte man dafür mindestens 2 Passagiere. Nicht so einfach als Alleinreisender. Aber ich hab schnell einen anderen Fotografen gefunden und angequatscht (den ich witzigerweise schon ein paar Tage vorher rund um Wyndham getroffen hatte, offenbar haben viele hier die gleiche Route). Der ließ sich umgehend dazu überreden, den Flug mit mir zusammen zu buchen. Und wieder saß ich &#8211; wie schon damals in Alaska &#8211; mit einem Schweizer (und natürlich mit dem Piloten) im Hubschrauber &#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240910_144546.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240910_144546-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>&#8230; und wir schwebten über die Bienenstöcke der Bungle Bungles &#8211; eine von Australiens Welterbestätten. Bisher mein absolutes Highlight. Das war ein tolles Erlebnis, diese faszinierende Landschaft auf diese Art bewundern zu können. Ich werde es lange in Erinnerung behalten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Kann ich nur weiterempfehlen!</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_1561.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_1561-1024x571.jpg" width="550"></a></p>
<p>Zudem war Sammy für die letzten zwei Tage eine nette Reisebekanntschaft, mit dem ich einige Wanderwege zusammen gehen konnte. Gibt nicht nur gute Gesellschaft, sondern auch gleich etwas mehr Sicherheit in den hiesigen Extremen.</p>
<p>Purnululu ist ziemlich weit ab von allem (allerdings mit WLAN und Mobilfunk am Parkeingang). Hier lerne ich gerade sogar den Wert eines Campingplatzes wenigstens mit fließendem Wasser wie in Litchfield oder gar Stromanschluss wie in fast allen Ortschaften zuvor richtig zu schätzen. Gibt&#8217;s hier nämlich alles nicht. Aber vermutlich gewöhne ich mich auch gerade an das Camperleben mit Plumpsklo und Buschdusche (Wasserschlauch mit Duschkopf). Kann man schonmal ein paar Tage machen. Der Camper bietet da ja immer noch einigen Komfort. Und der Instantkaffee am Morgen unter freiem Himmel schmeckt weiterhin ausgezeichnet. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Jetzt hab ich auch einen der morgendlichen &#8222;Rabauken&#8220; mal gut vor die Linse gekriegt. Süßes Kerlchen! Darf weiter Krach machen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2313a.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/IMG_2313a-768x1024.jpg" height="550"></a></p>
<p>Bis zum nächsten Mal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/bungle-bungle-party/">Bungle Bungle Party</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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		<title>Top Ender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 11:21:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Australien 2024]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wow, ist das heiß! 40 Grad und mehr sind hier bisher täglich angesagt. Aber der Reihe nach. Vielleicht noch von&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/top-ender/">Top Ender</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, ist das heiß! 40 Grad und mehr sind hier bisher täglich angesagt. Aber der Reihe nach. Vielleicht noch von vornherein der Hinweis: es wird dieses Mal mit meinem heutigen Erkenntnisstand keine sehr regelmäßige oder umfangreiche Bloggerei werden. Für diesen ersten Eintrag muss ich mein mobiles Internet benutzen. Da fass ich mich mal besser kurz. WLAN ist leider nicht auf jedem Campingplatz verfügbar bzw. ist es nicht immer sehr stabil. Internet wird neben 4G/5G in dieser Gegend sogar in Ortschaften häufig nur per Satellit bewerkstelligt. Da ist der Download ganz ok. Der Upload ist aber derart grottig, dass das Hochladen eines Fotos zum Geduldspiel wird.</p>
<p>In Darwin gestartet, ging es in den Litchfield Nationalpark.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240903_132421.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240903_132421-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>Der besticht besonders durch seine malerischen kleinen Wasserfälle und Seen. Normalerweise wäre sowas (abgesehen vom Fotografieren) auf einem meiner Trips jetzt nicht mein Hauptaugenmerk, aber erwähnte ich schon die Temperaturen? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Von daher war gleich zweimaliges Abtauchen und Abkühlen eine echte Wohltat. Herrlich! Und weit und breit keine Krokodile &#8230; oder wie es das Schild ausdrückte: mit geringster Wahrscheinlichkeit keine. Nee, ich glaub, die Zu- und Abflüsse dieser kleinen Seen wären auch zu klein für die Biester.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240903_151715.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240903_151715-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240903_181735.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240903_181735-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Letzteres Prachtstück war sogar direkt &#8222;angeschlossen&#8220; an meinen Zeltplatz. So ein Camper ist schon praktisch. Man lernt auch gleich den Unterschied von Stellplätzen ohne und mit Stromanschluss zu schätzen.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240904_072647.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240904_072647-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Von Litchfield ging es nach Katherine und die lange Fahrt nach Westen über die &#8222;Grenze&#8220; nach Western Australia.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2024/09/20240905_144553.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2024/09/20240905_144553-1024x461.jpg" width="550"></a></p>
<p>Sind die Bestimmungen zur Einfuhr von etwa frischen Produkten wie Milch oder Gemüse schon bei der Einreise nach Australien restriktiv, hört das aber im Land drinnen nicht unbedingt auf. Ich habe die Grenzen der australischen Bundesstaaten hier und da ja schon mehrmals überquert, aber Western Australia war bisher noch nicht dabei. Was deren Quarantänegesetze angeht, wurde ich vom Campervermieter explizit vorgewarnt, leider erst NACH meinem ersten Lebensmitteleinkauf (und im Reiseführer hatte ich die kurze Info überlesen, wie ich jetzt festgestellt habe). Die Brüder haben&#8217;s nämlich nicht so z.B. mit frischem Obst oder Honig von außerhalb ihres Staates. Musste ich leider alles abgeben. Naja, es ließ sich verschmerzen. Hier in Kununurra konnte ich meine Vitamine schnell wieder aufstocken. Alles kein Ding.</p>
<p>Mit den derzeitigen Temperaturen muss ich tagsüber echt aufpassen. Klar, ich zieh hier pro Tag sicherlich meine doppelte bis dreifache Ration Wasser weg. Aber eine anstrengende Wanderung sollte ich mir vermutlich besser verkneifen. Kleinere Runden sind kein Ding, aber auch danach weiß ich, was ich gemacht habe. Das darf man nicht übertreiben. Aber ich denke, mit meiner Wandererfahrung hab ich&#8217;s sehr gut im Blick, keine Sorge!</p>
<p>So, und jetzt gibt&#8217;s erstmal Nudeln aus der Minutenterrine, das klassische Campergericht. Mahlzeit! Morgen früh geht&#8217;s dann weiter mit dem nächsten Instantkaffee. Schmeckt aber erstaunlich gut, wenn man ihn unter freiem Himmel genießt. Muss die Geräuschkulisse von Kakadus und anderen tropischen Kameraden während des Frühstücks sein. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/top-ender/">Top Ender</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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		<title>(Straight Outta) Fluffia</title>
		<link>https://blog.boltz-online.com/archives/straight-outta-fluffia/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2023 13:27:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fairbanks 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So ähnlich klingt es zumindest in meinen Ohren manchmal, wenn Einheimische den Namen &#8222;Philadelphia&#8220; mit etwas zu viel Maulfaulheit aussprechen.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/straight-outta-fluffia/">(Straight Outta) Fluffia</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So ähnlich klingt es zumindest in meinen Ohren manchmal, wenn Einheimische den Namen &#8222;Philadelphia&#8220; mit etwas zu viel Maulfaulheit aussprechen. Ich bin aber natürlich nicht (mehr) in Philly (die Stadt begrüßte mich wie immer mit ihrem ganz eigenen versifften Charme, lieber schnell wieder weg), sondern ich hab die ca. 90 Minuten Fahrtstrecke nach Lancaster bereits zurückgelegt, um am <a href="/topics/lancaster-2009/">alten Wohn- und Arbeitsort</a> noch ein paar Tage bei einem Kollegen von damals zu verbringen.</p>
<p>Der Flug von Fairbanks über Seattle war allerdings wiedermal auch nicht ohne Hürden. Aber der Reihe nach. Die letzten Nächte am Chena Lake haben mich mit meinem Nachtexperiment noch ein bißchen versöhnt. Also nicht, daß ich irgendwie sauer oder am Boden zerstört gewesen wäre, wenn ich an Nordlichtern nichts mehr vor die Linse bekommen hätte. Als Fotograf muss man bei solch flüchtigen und launigen &#8222;Models&#8220; von Anfang an mit einplanen, daß man vielleicht auch unverrichteter Dinge wieder abrücken muss. Der ganze Aufwand hätte sich halt nur nicht gelohnt. Aber auch wenn das, was ich doch noch fotografiert habe, in Intensität, Helligkeit und Bewegung noch weit von der Show in <a href="/archives/la-la-lights/">Wiseman</a> entfernt war &#8211; ein paar richtig schöne Aufnahmen sind nach meinem ersten Eindruck auf jeden Fall entstanden. Und auch so, wie ich sie mir nach 2019 als quasi Weiterentwicklung solcher Bilder gewünscht habe: Spiegelung im Wasser, in grün und leicht rosa. Daß der ganze Himmel nicht wie eine Diskokugel leuchtet und man sich am Boden wie unter Scheinwerfern fühlt wie damals da oben jenseits des Polarkreises, sieht man Standbildern eh nur bedingt an. Also ich bin mit dem, was ich bisher selber in Erinnerung und auf dem Display der Kamera begutachtet (und hier ja auch schon gezeigt) habe, sehr zufrieden. Mehr gibt&#8217;s dann irgendwann auf der Hauptseite www.boltz-online.com unter &#8222;Fotos&#8220;. Wird diesmal aufgrund der kürzeren Zeit und damit geringeren Anzahl der Fotos nicht so lange dauern. (Update: Galerie steht. Auf <a target="_blank" href="https://www.boltz-online.com" rel="noopener">www.boltz-online.com</a> unter &#8222;Fotos&#8220; und &#8222;Fairbanks 2023&#8220;.)</p>
<p>Noch ein paar Gedanken zu meinem langjährigen Unterfangen, Nordlichter professionell abzulichten und meiner nun schon wiederholten (in jedem Fall auch schon wiederholt erfolgreichen) Realisierung. Das sollte niemand missverstehen, ich formuliere nur den Erkenntnisgewinn. Es wird auf lange Sicht nicht der letzte Versuch bleiben, hat jetzt nur erstmal wieder etwas Zeit. Daher vielleicht als kleiner Erfahrungsschatz oder Retrospektive entlang meiner Versuche seit de facto 2010 in Island bis heute im neuesten Anlauf. Es hängt nicht an der konkreten Location, wenigstens nicht im größeren Umland von Fairbanks. Man müsste hier überall auf seine Kosten kommen, und in der Nähe einer Stadt ist zudem vieles sogar noch leichter durchzuführen, ohne mitten in der Tundra campen zu müssen und dafür tagelange Anfahrtswege auf sich zu nehmen. Der Auroragürtel ist mindestens mehrere hundert Kilometer breit, und Fairbanks liegt sogar noch mittiger unter diesem Streifen als Wiseman oder Coldfoot jenseits des Polarkreises. Beste Voraussetzungen also. Selbst die Teilchenaktivität war in dieser Woche jetzt nur marginal geringer als in jener Nacht in 2019 (hab es im Aurora Forecast Archive der Universität Alaska sogar nachvollziehen können). Wolkenlosen Himmel hatte ich ebenfalls immer wieder mal. Eine Woche vorher, eine Woche später &#8211; wer kann es schon sagen. Vielleicht muss man dort wohnen, nicht viel Nachtschlaf brauchen und die gesamte Aurorasaison über jederzeit losfahren können. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Es bleibt also bei viel Glück und Zufall, wenn man immer nur eine begrenzte Anzahl von Tagen vor Ort ist. Das lässt diese auf Monate im Voraus festgesetzte Nacht 2019 natürlich in einem nachträglich nur noch glücklicheren Licht erscheinen, das mir eigentlich erst jetzt so recht bewusst geworden ist. Kein Grund zur Klage. Alles gut.</p>
<p>Einmal in dieser Woche hatte ich für eine Nacht auch die Location am Chena Lake verlassen und bin zum Cleary Summit gefahren &#8211; der in dieser Nacht nach meinem Dafürhalten aufgrund seiner Höhe irgendwann kurz sogar noch mehr in Dunstschwaden gehüllt war als der Rest der Gegend. Nicht optimal, aber ich wollte halt mal einen anderen Ort gesehen haben. Und für eine Stunde war es auch dort einmal komplett aufgeklart. Andere empfohlene Anlaufpunkte wie den Murphy Dome oder die Chena Hot Springs hab ich ausgelassen, einerseits wegen für die Auroraaktivität eh gleichen Bedingungen und aber deren Mangel an Reflexion durch eine größere Wasseroberfläche wie am Chena Lake, deren tatsächliche Motivausbeute ich bis zur letzten Nacht ja nach wie vor für noch verfeinerbar hielt. Andererseits aber auch, weil gegen Ende der Woche teilweise etwas mehr Regen angesagt gewesen war und die Anfahrtswege viel unasphaltierte Strecke mit sich brachten. Mit einem Kleinwagen in tiefster Nacht und Dunkelheit über unbefestigte Schlammpisten? Mmmh, weiß ich nich, Digga! Oder vielmehr, weiß ich recht genau: Nö. Letztlich war es für die fotografische Variation egal. Ob ich auf dem Murphy Dome gute Sicht in die Ferne oder hinunter ins Tal gehabt hätte, machte für das Motiv am Himmel keinen Unterschied, definitiv mit Ausnahme der fehlenden Spiegelung auf dem Wasser! Chena Lake war also auch bis zum Ende mein Go-To-Point. Und so sah das fast die ganze Woche aus.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230909_051040.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230909_051040-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/IMG_0276.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/IMG_0276-1024x586.jpg" width="550"></a></p>
<p>Die Lichter in dem Bootshaus am anderen Ufer (südlich) könnte man ggfs. für störende Lichtverschmutzungen halten. Aber zum einen tauchten in diesem Winkel keine Auroras auf &#8211; die waren dieses Mal ausschließlich in Richtung Westen bis Nordwesten und Norden zu sehen (keine Ahnung, ob es dafür eine Gesetzmäßigkeit gibt, war aber auffällig). Zum anderen waren sie häufig sehr hilfreich, um das Objektiv ab und zu erneut zu fokussieren. Man stellt für Nordlichter in der Regel auf Unendlich. Am sichersten ist hierfür immer noch der Autofokus (Unendich liegt für Objektive dieser Bauart nicht einfach am Ende des manuellen Fokusrings, das würde unscharf werden). Der Phasen-Autofokus meiner Kamera ist im Vergleich zu einer spiegellosen Kamera nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand der Technik und hat bei schlechten Lichtverhältnissen erwartbare Schwierigkeiten. Weiß jetzt nicht, ob das Fokussieren auf diffuse Himmelsobjekte generell nicht eine Herausforderung ist, auch mit einer anderen/neueren Kamera. Diese Anschaffung steht eh in den Startlöchern. Bis auf so kleinere Nachteile ist die Kamera aber nach wie vor mein bislang liebstes Modell &#8211; also nicht wirklich ein Grund, allzu eilig auf eine neue Generation umzusteigen. Hat ja in dieser Güteklasse den Preis eines Gebrauchtwagens und zieht jede Menge Folgeanschaffungen nach sich. Vielleicht ist es aber soundso bald soweit. Man muss sich solange halt nur zu helfen wissen. Ich war also froh, vor dem Auslösen auf den Himmel mittels der Lichter ab und zu mal den Fokuspunkt neu setzen zu können (manchmal berührt man ja das Objektiv, und der Fokus verstellt sich zwischen den Aufnahmen). Da waren die Lichtkegel gegenüber ganz brauchbar.</p>
<p>Nun also Lancaster. Der erste Flug ab Fairbanks kam leider schon unpünktlich in Fairbanks an und hatte schon vor dem Start zurück nach Seattle über eine Stunde Verspätung angehäuft. Mein Umstieg in Seattle war mit ca. 80 Minuten knapp bemessen, hätte aber funktionieren können, da Ankunft- und Abfluggate lange Zeit als das gleiche bzw. benachbarte angegeben worden waren. Das änderte sich irgendwann (oder in Seattle für die meisten Verbindungen vielmehr ständig innerhalb von Stunden bis zum Abflug), und das Gate in Richtung Philadelphia war irgendwann sogar in einem anderen Concourse (wie ein anderes Terminal), der zudem nur per Schnellbahn erreichbar ist. Besonders rücksichtsvoll waren meine Rückreisenden auch nicht trotz der Bitte der Flugbegleiter, die umsteigenden Leute mit knappem Zeitplan vorzulassen. Somit sprang bei Ankunft natürlich (und leider nicht überraschend) trotzdem fast ausnahmslos jeder auf und verstopfte unsinnigerweise den Gang, nach meinem Eindruck auch ohne jeweils gerade mal nur noch 5 Minuten offizieller Umsteigezeit zu haben. Entweder hatten sie es nicht gerafft oder es war ihnen einfach egal. Aber ich hätte es eh nur geschafft, wenn die vage Prognose der Stewardessen eingetreten wäre, daß der andere Flug ggfs. wartet, zumal es die gleiche Fluggesellschaft war, die ja auch in Besitz aller Daten ist, wer denn da so noch zum Gate hetzen würde und woher die oder der kommt &#8211; waren neben mir noch einige andere. Aber ob Airlines primär ihren eng getakteten Zeitplan im Hinterkopf haben oder sie generell nie warten, weil ihre Passagiere einfach keine Priorität haben, wer weiß. Diese Erfahrung hab ich jetzt nun schon mehrfach gemacht, z.B. mit British Airways, die damals 2014 sogar noch die Chuzpe besaßen, mich mehrfach am Gate in Heathrow auszurufen, obwohl sie ebenfalls hätten wissen müssen/können, daß ich auf einem verspäteten Zubringerflug an einem komplett anderen Terminal war und noch durch ihren pervers großen Flughafen hechelte, ohne daß ihnen einfallen würde, umsteigende Passagiere vielleicht mal abzuholen und mittels Shuttle direkt zu ihrem Anschlussflug zu bringen. Stattdessen darf man sich dann vom Gate-Personal blasiert anfauchen lassen, man habe immerhin dreimal eine Durchsage gemacht, am Gate! Finde den Fehler! In Seattle kam ich nun jedenfalls in rekordverdächtigen 10 Minuten von A nach B, aber immer noch mehr als 10 Minuten nach der planmäßigen Abflugzeit. Da war an dem Gate schon der nächste Flug in der Abwicklung. Anders als British Airways war Alaska Airlines immerhin von vornherein mehr auf Entgegenkommen gepolt. Somit sprang bis zum nächsten Morgen eine Hotelübernachtung heraus. Nur der reservierte, bessere Sitzplatz &#8211; die machen auf Flügen heutzutage wirklich jeden Furz zu extra Geld, demnächst zahlt man vermutlich auch noch für den Sicherheitsgurt Aufpreis &#8211; also die Sitzplatzreservierung war natürlich futsch, und der umgebuchte &#8222;Ersatz&#8220; eher so mittelmäßig bis grottig. Auf die Antwort auf meine berechtigte Bitte, mir die Kosten zu erstatten, warte ich immer noch. Bzw. zahlreiche, mittlerweile sogar telefonische Versprechungen, mir die anstehende Erstattung per Email zu bestätigen, sind einfach ergebnislos versandet. Es fasele mir gegenüber bitte niemand jemals nochmal was von der angeblich &#8222;so typisch deutschen Servicewüste&#8220;. Das können andere mindestens genauso gut. Nunja, Fliegen war auch vorher für mich schon eher nur eine manchmal unabdingbare Notwendigkeit, aber eh noch nie ein echter Genuss. Wir werden wohl auch weiterhin keine Freunde werden. Hinkommen ist immer notwendig, Angekommensein aber das einzig wirklich angenehme. Immerhin war dann in Philly auch mein Gepäck mit mir am Zielort. Man freut sich schon über wenig. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ich verbringe jetzt noch ein paar entspannte Tage in Lancaster, schau mal in der Firma vorbei &#8211; gestern erledigt. Schön zu sehen, wie sich auch nach 14 Jahren noch viele an einen erinnern &#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230914_115240.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230914_115240-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>&#8230; hänge in meinen alten Lieblingscafés ab &#8230;</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230914_122536.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230914_122536-1024x560.jpg" width="550"></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230914_124158.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230914_124158-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>&#8230; wandele ein bißchen durch die Malls und lade meine beiden Gastgeber zum Abendessen ein. An meinem alten Apartment in den Greenfield Estates war ich schon. Sieht immer noch exakt so aus wie damals.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230913_190304.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230913_190304-1024x577.jpg" width="550"></a></p>
<p>Am Samstagabend geht es zurück. Waren schöne Tage. Es war mir wie immer auch eine Freude, Euch dran teilhaben zu lassen.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Marco</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/straight-outta-fluffia/">(Straight Outta) Fluffia</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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		<title>Boltzi, der auf Wolken starrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 16:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fairbanks 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oder vielmehr starrt &#8222;er&#8220; durchaus auch häufig auf einen wolkenfreien, sternenklaren Himmel. Da sind in den vergangenen Nächten immer mal&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/boltzi-der-auf-wolken-starrt/">Boltzi, der auf Wolken starrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Oder vielmehr starrt &#8222;er&#8220; durchaus auch häufig auf einen wolkenfreien, sternenklaren Himmel. Da sind in den vergangenen Nächten immer mal wieder ein paar deutlich sichtbare Nordlichter aufgetaucht. Allerdings war das bislang trotz nominell durchaus ausreichender Teilchenaktivität (laut der diversen Aurora-Webseiten) noch sehr weit entfernt von der Show, die ich von 2019 in <a href="/archives/la-la-lights/">Wiseman</a> in Erinnerung habe.<br />
Aber wie gesagt &#8211; ein bißchen Futter für die Kamera gab&#8217;s ja trotzdem. Hier wiedermal ein kleiner Blick aufs Display.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230905_021342.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230905_021342-1024x633.jpg" width="550"></a></p>
<p>Die Location dort am Chena Lake scheint mir für das eigentliche Motiv inklusive einer Spiegelung auf Wasser nach wie vor am vielversprechendsten, weshalb ich auch in den verbleibenden Nächten bis Montagmorgen dort Stellung beziehen werde, sollte ich bis dahin noch nicht die erwünschte Explosion des Himmels im Kasten haben. DANN würde ich den nächtlichen Aufnahmeort allerdings noch mal wechseln. Alles andere ergibt für das Fotografieren von Nordlichtern nicht viel Sinn. Die erste Devise lautet, bleib wo Du bist &#8211; wenn Du nicht gerade einer etwaigen Lichtverschmutzung entkommen musst. Das Wetter, also die Bewölkung, ist in erreichbarer Entfernung faktisch weitestgehend gleich. Und die quasi gleiche Aurora wird man auch noch in 20 km Entfernung genauso sehen. Herumfahren bringt also nur etwas, um am Boden andere Bedingungen vorzufinden.<br />
Eine Nacht hab ich schon an anderer Stelle verbracht. Allerdings nur, weil aufgrund der Wettervorhersage die Wahrscheinlichkeit für Nordlichter eh gering war und ich mal sehen wollte, wie es generell auf dem Cleary Summit aussieht. Auch dort war die für mich und wenigstens für dieses Jahr mittlerweile für Alaska typische Körperhaltung angesagt: Kopp in den Nacken und im Hohlkreuz in den Himmel gucken. Aber ein nächtliches Kopflampen-Selfie hält darüberhinaus ein bißchen beschäftigt.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230906_040920.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230906_040920-1024x576.jpg" width="550"></a></p>
<p>Ich bleibe weiter optimistisch. Es ist eben viel Geduld und Hartnäckigkeit gefragt. Die nächtlichen Stunden am See vergehen allerdings auch erfreulich schnell. Es ist so schön friedlich und idyllisch dort. Man kann Bibern und anderen Nachtaktiven bei der Arbeit zuhören und manchmal auch zusehen. Und um warm zu bleiben (Es ist nur knapp über 0 Grad Celsius! Hallo, Späthitzesommer in Deutschland!), jogge ich immer mal wieder ein paar Runden im großen Bogen um mein Fotostativ. Dabei immer schön den Kopp im Nacken. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>From Dusk Till Yawn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 15:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fairbanks 2023]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zurück am Polarkreis. Oder zumindest fast, so &#8217;ne halbe Tagesfahrt ist es ja schon noch bis zum P-Circle. Die meisten&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/from-dusk-till-yawn/">From Dusk Till Yawn</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück am Polarkreis. Oder zumindest fast, so &#8217;ne halbe Tagesfahrt ist es ja schon noch bis zum P-Circle. Die meisten von Euch wissen es sicherlich, ich bin wieder in Fairbanks, Alaska. <a href="/topics/alaska-yukon-2019/">Vor 4 Jahren</a> hatte ich zwar schon sehr beeindruckende Nordlichter vor die Linse bekommen (nicht nur die, aber die Auroras waren in der Intensität ja doch ein lang gehegter Traum). Was Gestaltung und Motivoptionen angeht, war dort mangels individuellem Bewegungsspielraum allerdings noch Luft nach oben (ich weiß, ich weiß &#8211; Fotografen-Spleen, irgendwie genügt es nie <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Da der umgehend entworfene Plan für 2020 aus bekannten Gründen flachfiel, war es also dieses Jahr soweit.</p>
<p>Das Besondere &#8211; ich bleibe sozusagen als Basis an einem Ort, direkt im Bereich des sogenannten Auroragürtels, wo der Teilchensturm am stärksten ist, und das ist in diesen Längengraden Fairbanks. Als Stadt jetzt nicht unbedingt ein Schmuckstück. Ist mehr so eine Art Ausgangspunkt für diverse Outdoor-Aktivitäten. Nach meinem Flug holten nicht wenige Vollbartträger ihre schwer gesicherten Hartschalentaschen vom Oversize Luggage ab. Der Form nach zu urteilen, waren da wohl eher keine Stative für Teleobjektive oder Feldstecher drin. Sah mir nach anderem Großkaliber aus. In Erscheinungsbild und Equipment ein sehr häufiger Anblick hier. Also nicht sehr hübsch, die Stadt. Aber eher wegen viel Industrie, Bahntrassen mit kilometerlangen Güterzügen und einem Self Storage am anderen. Dafür (neben vielen netten Cafés und Diners) einiges an nützlicher Infrastruktur wie Ausrüstern und Verleihern diversen Hardcore-Gears, bevor nur noch Wildnis kommt. Aber wen interessiert&#8217;s, wenn man sich eh &#8211; die zweite Besonderheit &#8211; ausschließlich nachts bewegt. Wegen der Mitternachtssonne in den Sommermonaten haben die hiesigen Hotels meistens regelrecht bombensichere Vorhänge. Das hilft mir derzeit tagsüber sehr. Ich hab mir also den Jetlag gar nicht erst abgewöhnt, sondern bleibe gleich in meinem alten Tag-/Nachtrhythmus. Bis auf den anstrengenden Flug war das meinem Schlafbedürfnis ganz dienlich. Bin nach Ankunft um Mitternacht erst morgens gegen 8 ins Bett, 16 Uhr wieder raus und war jetzt die ganze Nacht auf den Beinen, um schonmal die Foto-Location am Chena Lake dann für morgen auszukundschaften.</p>
<p>Zurück in der Stadt und wenn zum &#8222;Feierabend&#8220; der Sonnenaufgang und ein ausgedienter Friedrich-Merz-Kleinwagen grüßen&#8230; (der links isses nicht)</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2023/09/20230903_062648.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2023/09/20230903_062648-1024x576.jpg" width="550"></a></p>
<p>Die Öffnungszeiten von Coffee-DriveIns, Burgerbuden und Restaurants kommen mir in diesem Modus immer noch relativ gut entgegen. Ich sollte im 24/7-Diner morgens um 6 halt nur die Kaffee-Flatrate ausschlagen. Wäre um die Zeit nicht sehr schlaffördernd. Alles klappt selbstredend nicht. Manchmal wird &#8222;Breakfast only&#8220; halt zur falschen Zeit angeboten, und ein nettes Abendessen im Nobelrestaurant werd ich auch vergessen können. Die haben wie erwartet so früh natürlich nicht geöffnet. Aber damit hatte ich gerechnet. Alles gut also. Dafür hab ich mein &#8222;Nachteulenexperiment&#8220; ja auch bewusst für eine überschaubar lange Zeit von etwas weniger als 14 Tagen angelegt (mit erneutem abschließendem Abstecher an meine alte Wirkungsstätte in <a href="/topics/lancaster-2009/">Lancaster, Pennsylvania</a>).</p>
<p>Für Nordlichter war die erste Nacht noch zu verhangen. Vom Flieger hatte man welche erahnen können, die Aktivität soll Aussagen Einheimischer zufolge sogar hoch gewesen sein &#8211; man muss es halt nehmen, wie es kommt. Heute Abend soll es schon aufklaren. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Na dann, weiter Daumendrücken! Ich geh jetzt ins Bett.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Marco</p>
<p>P.S.: Ich muss mich hier immer wieder dran erinnern, nach dem Aufstehen die Leute nicht mit &#8222;Morning&#8220; zu grüßen. Hab schon ein paar Mal abends um 19 Uhr in verdutzte Gesichter geschaut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/from-dusk-till-yawn/">From Dusk Till Yawn</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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		<title>Feieromd</title>
		<link>https://blog.boltz-online.com/archives/feieromd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 19:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberwiesenthal 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit wäre ich nach zwei Wochen auch schon wieder am Ende meines Urlaubs angelangt. Ich glaub, meine Füße bräuchten eh&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/feieromd/">Feieromd</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><br class="clear">Damit wäre ich nach zwei Wochen auch schon wieder am Ende meines Urlaubs angelangt. Ich glaub, meine Füße bräuchten eh mal &#8217;ne Pause. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Allerdings würde es mich nicht wundern, wenn ich in einer Woche (und wenn das Wetter mitspielt) zumindest für einen Tag bereits wieder in den Harz aufbreche. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
<br class="clear">Es waren jedenfalls sehr, sehr schöne Tage hier im Erzgebirge. Ich hab jede Menge Kindheitserinnerungen aufleben lassen können und aber auch so manche Ecken gesehen, die damals für mich doch mit etwas zu weiten Wanderstrecken verbunden gewesen wären. Kann mich zumindest nicht erinnern, im Alter von 11 oder 12 Jahren 20 Kilometer und mehr gestiefelt zu sein. Da die hiesige Verwandtschaft beruflich als Förster auf ein gewisses Insiderwissen zurückgreifen kann <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> , hab ich auch noch jede Menge Geheimtipps erhalten, wie versteckte Gipfelbücher, die nicht einmal als Geocaches gelistet sind. Hah, und jetzt steh ich dort sogar drin. *stolz*<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200915_133424.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200915_133424-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">Und nö &#8211; ich sag nicht, wo genau das ist (jaja, ich weiß, das Interesse ist sicherlich überschaubar <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Aber es soll ja ein Geheimtipp bleiben.<br />
<br class="clear">Auch ins Tschechische hat es mich nochmal geführt, diesmal auf den Hadí Hora, den Schlangenberg.<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200914_124307.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200914_124307-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">Von dort hat man ebenfalls einen sehr schönen Blick auf den Klínovec, den Keilberg. Hier mal sozusagen seine Rückseite.<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200914_120719.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200914_120719-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">Die Phase des Tages, bei der ich vermutlich die meiste Zeit pro Kilometer brauche &#8211; wenn die Sonne tief steht und entweder schönes Licht in den Wald zaubert (bei Tellerhäuser) &#8230;<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200915_165424.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200915_165424-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">&#8230; oder auch ein Weg entlang eines Stoppelfelds golden glänzt (an der Talsperre Cranzahl).<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200917_160926.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200917_160926-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">Ein letzter Blick zurück auf den Fichtelberg, zumindest während meiner heutigen Wanderung.<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_103043_mod.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_103043_mod-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">Ein fester Bestandteil aller Ferien hier in Oberwiesenthal war auch immer eine Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Nach meiner heutigen Tour ungefähr entlang der Bahnlinie hab ich dann genau mit dieser &#8222;Bimmelbahn&#8220; den Rückweg einschlagen können. Schon ein uriges Gefährt, und auch der zur Zeit erforderliche Mundschutz änderte nichts daran, daß sich das wie der gebührende Abschluss anfühlte, der diesen Urlaub rund machte. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_135150.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_135150-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_170713.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_170713-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_172629.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_172629-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">Auf diesem Panoramawagen wurde man zwar ganz ordentlich eingerußt. Aber dafür gab es auch den unverstellten Blick auf den Lokführer &#8211; mit Zigarre. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Originaler geht ein lokführender Erzgebirgler vermutlich kaum.<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_172709.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200918_172709-scaled.jpg" alt="" width="280" height="500"></a><br />
<br class="clear">Achja, die Schwamme-Schwemme ist hier zur Zeit bemerkenswert. Man kommt auch permanent an riesigen Oschis vorbei. Den hier würde aber selbst ich Pilzlaie nur fotografieren. Die &#8222;Roten&#8220; sind eh meistens erheblich fotogener als die schnöden Steinpilze. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die bestell ich lieber im Restaurant.<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200915_132256.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200915_132256-scaled.jpg" alt="" width="550"></a><br />
<br class="clear">A propos Restaurant: Beim Jenser einzukehren, war natürlich ebenfalls Ehrensache.<br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200916_175410.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200916_175410-scaled.jpg" alt="" width="280" height="500"></a><br />
<br class="clear">Der Titel des Beitrags gibt mir schon das Schlußwort vor. Das war&#8217;s also mit dem diesjährigen Urlaub im &#8222;Arzgebirg&#8220;. Aber das Schöne ist, ich hab bei Weitem noch nicht alle Ziele erwandert, die ich mir (in bewusstem Überschuss) rausgesucht hatte. Es spricht also nichts dagegen, bei der nächsten Gelegenheit wiederzukommen. Bis dahin ist aber erstmal Feieromd! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
<br class="clear"><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200916_123840.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium " src="/wp-content/uploads/2020/09/20200916_123840-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
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		<title>Bergauf und bergab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marco]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 08:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Oberwiesenthal 2020]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich war wandern, viiiiel wandern. 🙂 Die letzten Tage habe ich bis auf einen Morgen mit Nieselregen und eine Einladung&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war wandern, viiiiel wandern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die letzten Tage habe ich bis auf einen Morgen mit Nieselregen und eine Einladung bei der Verwandtschaft eigentlich jeden Tag eine lange Tour von über 20 km gemacht. Selbst wenn ich nur Spaziergänge geplant hatte (um den Füßen und Beinen eine Pause zu gönnen), bin ich nicht unter 10 bis 15 km geblieben. Es ist aber auch zu schön hier, echt! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Zudem scheine ich mit dem Wetter ein gutes Los gezogen zu haben. Sogar die hiesige Familie sagt, es sei ungewöhnlich beständig.</p>
<p>Um Euch einen Eindruck zu verschaffen (auch als kleine Zusammenfassung meiner ersten Woche), hier ein paar der schönsten Aufnahmen.</p>
<p>Der omnipräsente Vuglbäärbaam (Übersetzung der Mundart sicher nicht schwer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ), auf dem Rückweg von einer Wanderung durch den Zechengrund.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200908_162433.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200908_162433-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Auf dem Philosophenweg in Richtung Neudorf. Im Hintergrund übrigens das Hotel und Restaurant von Ex-Skispringer Jens Weißflog.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200909_105924.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200909_105924-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>An der Siebensäurestraße bei Neudorf.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200909_164905.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200909_164905-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Der Gifthüttenweg zurück nach Oberwiesenthal.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200909_184118.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200909_184118-scaled.jpg" alt="" width="280" height="500"></a></p>
<p>Zwischen Tellerhäuser und Rittersgrün: Der Ort mit dem grandiosen Namen Ehrenzipfel. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f60e.png" alt="😎" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_105654.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_105654-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Am Eisenbahnmuseum Rittersgrün (als Bahnlinie anders als die Fichtelbergbahn leider stillgelegt) und der Blick auf den Ort.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_122317.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_122317-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_123551a.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_123551a-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Der im Vergleich z.B. zum Harz erstaunlich intakte Wald.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_161558.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_161558-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_161738.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_161738-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Kurz vor Tellerhäuser und der Blick auf das Dorf.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_174814.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_174814-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_174530.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_174530-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Der Erzgebirgler an sich gilt ja als etwas verschroben. Ok, von welchem Bewohner einer Bergregion sagt man das nicht? Hallo, Harzer! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Aber das Vieh scheint regelrecht schüchtern &#8211; und trotzdem neugierig. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_175559.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200911_175559-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Der Schwarze Teich, sozusagen hinter dem Fichtelberg.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200912_124409.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200912_124409-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200912_124738.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200912_124738-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Nach erfolgreicher Turmbesteigung auf dem Fichtelberg. Blick auf Fichtelbergstraße, Wellenschaukel und Wetterwarte.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2020/09/20200912_150123.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-medium" src="/wp-content/uploads/2020/09/20200912_150123-scaled.jpg" alt="" width="550"></a></p>
<p>Bis zum nächsten Mal. Und &#8211; ja, ich hab&#8217;s mir bei der Begegnung mit anderen Wanderern mittlerweile fast schon angewöhnt &#8211; Glück auf! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.1.0/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blog.boltz-online.com/archives/bergauf-und-bergab/">Bergauf und bergab</a> erschien zuerst auf <a href="https://blog.boltz-online.com">blog.boltz-online.com</a>.</p>
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