Nummer 4 lebt!


Hoffentlich nimmt mir das hier ├╝berhaupt noch jemand ab ­čśë , aber es ist tats├Ąchlich so. Wir kriegen heute unser 4. (in Worten: viertes!) Mietauto. Bei dem Ersatzauto des Ersatzautos, das uns gestern ein wirklich sehr freundlicher Europcar-Mitarbeiter zur Bambatsi G├Ąstefarm gebracht hatte, kam nach nur wenigen Kilometern auf Etoshas Schotterpisten die n├Ąchste Macke zum Vorschein. Die Fahrert├╝r lie├č sich nicht mehr richtig schlie├čen. Was noch damit begann, da├č sich das Auto st├Ąndig beschwerte, eine T├╝r sei offen (was man aber ignorieren konnte), blieb nach dem ganzen Ger├╝ttel und Gesch├╝ttel die T├╝r ├╝berhaupt nicht mehr in der Verankerung. Auf dem Weg zur├╝ck zum Camp hab ich sie f├╝r ca. 40 km mit der Hand zuhalten m├╝ssen, auch damit sie bei den heftigen Ersch├╝tterungen nicht noch komplett aus den Angeln flog.

Europcar angerufen – mit Sicherheit hat man dort schon Fotos von uns aufgeh├Ąngt: schwierige Kunden. ­čśë Die waren allerdings wieder sehr hilfsbereit und haben uns erneut einen Ersatzwagen zugesichert, diesmal als Kompensation f├╝r unsere vielen Unannehmlichkeiten sogar die n├Ąchstgr├Â├čere Wagenklasse. Ist vorhin ├╝brigens angekommen – ein Toyota Fortuner, was f├╝r ein Schiff!

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Damit wir den Tag trotzdem weiter im Etosha Nationalpark herumfahren konnten (also noch mit dem kaputten Auto), haben wir bei der Werkstatt des Camps um Hilfe gebeten. Auch wieder extrem hilfsbereite Leute (kann man allerdings nicht von allen Mitarbeitern sagen, scheinbar besonders nicht von staatlichen Angestellten!). Die haben uns die T├╝r bzw. das Schloss erstmal wieder repariert. Hielt auch den ganzen Tag. Europcar hatte aber trotzdem schon alles in Gang gesetzt f├╝r den Ersatzwagen und wollte das auch nicht mehr zur├╝ckdrehen. Eventuell waren sie sich nicht sicher, wie lang unsere Behelfsl├Âsung halten w├╝rde.

Und somit konnten wir heute also trotzdem weiter den pr├Ąchtigen Etosha erkunden. Und das hat sich auch gelohnt. Wir haben sie fast alle ­čśë gesehen: L├Âwen, Gnus, Giraffen, Zebras, Antilopen, Elefanten und Elefantenbabys. ­čÖé Hier mal ein schneller Schnappschuss der Dickh├Ąuter.

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An diesem Wasserloch standen wir ├╝ber 2 Stunden und haben uns das Treiben und vorallem das Miteinander (und auch die Hackordnung) der vielen unterschiedlichen Tierarten ansehen k├Ânnen, w├Ąhrend uns die Sonne mit knapp 40 Grad aufs Autodach brutzelte. Aussteigen ist ja auf Strafe und Parkrauswurf strengstens verboten. An dem einen Wasserloch h├Ątte ich mir es allerdings soundso dreimal ├╝berlegt, einen Fu├č aus dem Auto zu setzen – obwohl(!) es an der Stelle sogar erlaubt gewesen w├Ąre. Ein L├Âwe lag dort satt im Schatten (seine „Gattin“ etwas entfernt im Hintergrund) und zwang alle Antilopen und Zebras, sich nur mit h├Âchster Vorsicht und viel Respekt dem Wasser zu n├Ąhern. Mein erster L├Âwe in freier Wildbahn! ­čśÄ

Morgen geht’s weiter mit der Safari. ­čÖé

5 Gedanken zu “Nummer 4 lebt!”

  1. Was soll man dazu noch sagen….! Doch ich freu mich, dass die gesichteten Tiere euch f├╝r die Autoschwierigkeiten entsch├Ądigt haben.

  2. Sch├Ânes Foto der beiden Elefanten. Ich habe mir vorgestern einen eindrucksvollen Film ├╝ber das Leid der afrik. Elefanten durch die gro├če D├╝rre angesehen. Die Tiere waren so geschw├Ącht, dass sie sogar von einem L├Âwenrudel angegriffen wurden.

    Passt weiter auf Euch und auf Eure Autos auf!

  3. Die D├╝rre ist hier auch ein gro├čes Thema – f├╝r Tier UND Mensch. Das Land ist von akuter Wasserknappheit bedroht, in allen Unterk├╝nften wird man zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser aufgefordert. Umso mehr verwundert es, wenn man dann am dauerhaft gew├Ąsserten Golfplatz vorbeif├Ąhrt oder die Rasensprinkler des Hotels quasi rund um die Uhr laufen.

  4. Wow, super, da h├Ątte ich es glaub auch 2 Stunden ausgehalten! Gute Reise weiterhin (ohne Autopannen! :-O)

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